Klinik für Wiederkäuer
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Fitnessraum

30.06.2016

Gesundheitsvorsorge im Sportkeller der Klinik für Wiederkäuer in Oberschleißheim

Bei LMU-weiter Betrachtung zeigt sich, dass die meisten Arbeitsunfälle in den Tierkliniken der LMU passieren. Einen gewichtigen Anteil daran haben Unfälle mit Großtieren, auch mit Rindern. Folgen können Belastungen und Verletzungen von Muskulatur, Sehnen und Gelenke sein. Andererseits ist der durchschnittliche Krankenstand in der Klink für Wiederkäuer vergleichsweise niedrig, was für die sehr gute Arbeitsmoral der Belegschaft spricht. Unter den auftretenden Erkrankungen überwiegen jedoch jene, die auf Unfälle und Überbelastungen im Umgang mit dem Großtier sowie auf schwere körperliche Tätigkeiten zurückzuführen sind.

Ein Weg, dem entgegenzuwirken, ist eine Pausengestaltung, die gezieltes körperliches Training sowie Entspannung gleichermaßen bietet. Mit diesem Ziel hat Prof. Holm Zerbe, Direktor der Klinik für Wiederkäuer, Kontakt mit dem LMU-Präsidium und dem Betriebsärztlichen Dienst aufgenommen. Sehr wohlwollend und pragmatisch fand er dabei inhaltliche und finanzielle Unterstützung, insbesondere bei Vizepräsident Dr. Sigmund Stintzing und bei Betriebsarzt Dr. Winfried Kapfhammer.

So und mit einem gehörigen Eigenarbeitsanteil von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik entstand im Keller der Klinik in Oberschleißheim ein Pausensportraum, den man getrost als „Schmuckkästchen“ bezeichnen darf. Frische Farben sowie gekaufte und gesponserte Fitnessgeräte lassen hier ein gezieltes Training in schöner Atmosphäre zu.

Am 06.06.2016 wurde im Beisein von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Herrn Dr. Kapfhammer der Raum eingeweiht. Unser Betriebsarzt prüfte sogleich die Funktionalität des Kletterseils und versprach, mit der Organisation von Kursen für die „Aktive Pause“ das Projekt weiter zu unterstützen.

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Bild 1: Offizielle Einweihung und Übergabe des Sportkellers

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Bild 2: Betriebsarzt der LMU, Dr. Kapfhammer

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Bild 3: Demonstration einer Übung