Klinik für Wiederkäuer
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Schwerpunktausbildung

Vorabinformation zum Ablauf der Klinischen Schwerpunktausbildung ab Herbst 2019 an der Klinik für Wiederkäuer mit Ambulanz und Bestandsbetreuung:

12 Wochen Klinik für Wiederkäuer - Ausbildung für die Praxis auf höchstem Niveau – herzlich willkommen bei uns!

Allgemeines: An den ersten beiden sowie dem letzten Werktag des Schwerpunktblockes finden Pflichtveranstaltungen für alle Studierenden gruppenübergreifend statt. Inhalte der ersten beiden Tage sind: Einführung, Erklärung der 12-wöchigen Schwerpunktausbildung, Sicherheitsbelehrung, Klinikführung, Propädeutik beim Rind (einschl. Gynäkologie, Euterkunde und Orthopädie) – in Theorie und Praxis, „Diensttauschbörse“. Am letzten Werktag des Blockes findet eine Abschlussbesprechung für alle Studierenden mit Evaluation statt.

Schutzkleidung (sauberer Kittel), Gummistiefel mit Stahlkappen, Phonendoskop und Kugelschreiber (viele…) sind bereits zum ersten Tag in die Klinik mitzubringen. Zusätzlich muss auch eine eigene Schürze mitgebracht werden. (Eine Empfehlung wäre folgendes Modell: Rundumschürze von MedVet, Art.-Nr.:362908 Längen: 110 / 120 / 130 / 140). Die Schutzkleidung muss von den Studierenden selber gewaschen werden, nur für OPs stellt die Klinik einen Teil der notwendigen Schutzkleidung zur Verfügung. Gemäß den „Allgemeinen Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz“ und den „Unfallverhütungsvorschriften, Tierhaltung“ sind beim Umgang mit Huf- und Klauentieren Sicherheitsregeln zu beachten. Ebenso beinhaltet der Umgang mit kranken Tieren ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Zoonosen. Die entsprechenden Regeln werden am ersten Tag gemeinsam besprochen und als Merkblatt ausgehändigt.

Gruppeneinteilung: Die Klinische Schwerpunktausbildung an der Klinik für Wiederkäuer dauert insgesamt 12 Wochen, davon werden 6 Wochen im Lehrstuhl für „Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung“ inkl. Ambulanz und Bestandsbetreuung und ebenso 6 Wochen im Lehrstuhl für „Innere Medizin und Chirurgie der Wiederkäuer“ absolviert. Die Studierenden des jeweiligen Schwerpunktblockes können sich vorab in eine von 2 Gruppen ("gelb" und "blau") eintragen (z.B. auf Grund von Fahrgemeinschaften). Beide Gruppen verbringen jeweils 6 Wochen in jedem Lehrstuhl, der Wechsel erfolgt zur Blockmitte. Der Stichtag zur Eintragung in die beiden Gruppen wird jeweils rechtzeitig bekanntgegeben. Am Lehrstuhl „Innere Medizin und Chirurgie der Wiederkäuer“ gibt es eine weitere Unterteilung in die Gruppen mit Schwerpunkt Innere Medizin und Weichteilchirurgie („I“) bzw. mit Schwerpunkt Orthopädie („O“). Die Zuteilung erfolgt alphabetisch, Tauschen ist möglich im Rahmen der „Diensttauschbörse“ zu Beginn des Blockes. Die Gruppenzuteilung in „I“ bzw. „O“ wechselt nach 3 Wochen. Im Lehrstuhl "Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung" nehmen die Studierenden während der 6 Wochen auch an Ausfahrten im Rahmen der Ambulanz und der Bestandsbetreuung teil.
Der Tagesablauf in der Klinik besteht aus morgendlicher Untersuchung der stationären Patienten, Besprechung (Visite) und gemeinsamer Behandlung der Patienten, Teilnahme an der Aufnahme und Eingangsuntersuchung bzw. Diagnostik neuer Patienten und Teilnahme an Operationen. Somit ist eine flexible Gestaltung je nach Patientenaufkommen mit entsprechender Diagnostik und Behandlung in enger Zusammenarbeit mit den Gruppentierärzt*innen möglich.

Übungstage/Kurse: In beiden Lehrstühlen wird geplant, jeweils 1x pro Woche Übungstage/Kurse zu verschiedenen Themen zu gestalten. Innerhalb der 6 Wochen, in denen die jeweilige Gruppe in einem Lehrstuhl ist, wird jede Veranstaltung nur 1x angeboten, die Teilnahme ist Pflicht.

Fallvorstellungen: Weiterhin wird es 1x in der Woche (insgesamt 11 Termine) Fallvorstellungen geben, bei denen die Studierenden alleine oder in Kleingruppen klinische Fälle aufbereiten und sich gegenseitig vorstellen (etwa 2 Fälle pro Termin). Insbesondere hier ist Eigeninitiative der Studierenden gefragt. Hilfestellung können sie sich aber gerne bei den betreuenden Tierärzt*innen holen.

Nacht- und Wochenenddienste: Dienste (Spät-/Nacht-/Wochenend-/Feiertag-Tagdienste) werden vor Beginn jedes Schwerpunktblockes eingeteilt. Ein Tausch der Dienste ist zu Beginn des Blockes während der „Diensttauschbörse“ möglich.
Pro Kalendertag wird ein*e Student*in für den Nachtdienst und ein*e Student*in für den sogenannten Spätdienst zur Unterstützung dieses Nachtdienstes eingeteilt. Nach momentaner Planung (Änderungen noch möglich) beginnen beide Dienste (Spät- und Nachtdienst) nach Ende der Routinearbeiten im Stall und Patientenbesprechungen bzw. nach Ende der Übungstage/Kurse. Der Spätdienst endet um 21 Uhr, ggf. auch früher, sofern die Arbeit erledigt und keine Notfälle angemeldet sind. Der Nachtdienst dauert bis zum nächsten Morgen um 8.00 Uhr. Der folgende Tag ist für betroffene Studierende frei (Ausgleichstag). Im Falle von Krankheit ist mit dem 2. Krankheitstag innerhalb der 12 Wochen ein Attest vorzulegen. Pro Wochenend- bzw. Feiertag werden jeweils 2 Studierende für die Mitarbeit tagsüber (Wochenend-/Feiertag-Tagdienst) eingeteilt, von denen eine Person den sich anschließenden Nachtdienst, die zweite den Spätdienst übernimmt. Die Ausgleichstage für die Wochenend-/Feiertags-Tagdienste sowie für die Nachtdienste von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag müssen i. d. R. in der darauffolgenden Woche genommen werden und werden eingeteilt. Ein Tausch ist nach Absprache möglich. An Übungstagen können keine Ausgleichstage genommen werden. Dies wird bei der Einteilung der Nachtdienste vorab berücksichtigt. Für den ersten Block der Klinischen Schwerpunktausbildung ergeben sich damit etwa 4-5 Nachtdienste und 2-3 Wochenend-/Feiertag-Tagdienste pro Studierenden innerhalb der 12 Wochen.
In der Klinik gibt es einen Raum für den Nachtdienst. Bettwäsche für die erste Nacht eines neuen Blocks wird gestellt, für alle weiteren Nächte müssen die eingeteilten Studierenden entweder Schlafsack und eigenes Kissen oder Bezüge für die vorhandenen Decken (200 x 130 cm), Kissen (80 x 80 cm) und einen Bezug für die Matratze (200 x 100 cm) mitbringen.


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